OH YEAH!
DAAD-Stipendium bekommen
Juli 9, 2009 by adultoJapanische Esskultur
Juli 8, 2009 by adultoMit freundlicher Unterstützung aus Okinawa konnte ich die letzten Wochen diesen Blog leider nicht führen. Das Problem war einfach, dass ich die ganze Zeit am Essen war. Die japanischen Köstlichkeiten, die mir zubereitet wurden, lenkten mich von Studium, Freunden und der realen Welt ab. Dennoch stand die (immer noch nicht endende) Reise ins kulinarische Schlaraffenland niemals zur Disposition. Eine kleine Dia-Show der leckeren Sorte. (japanischsprachige Rezepte findet man übrigens hier.)
Mal wieder ein Stück guter Akkustik-Musik
Juli 6, 2009 by adultoPapa Roach mit einer wirklich wunderbaren Version ihres Songs “Scars”.
Kokia in Köln am 20.6.2009
Juni 21, 2009 by adulto
Für 21 Euro hatte ich mir ein Ticket besorgt und Evgeny mitschleppen können. Die Blue Shell in Köln war voll, obwohl nicht so wirklich viele Leute da waren. Ich tippe auf 200 oder 300 Fans. Umso kuschliger war dann aber die Atmosphäre im Club. Es war ein richtig schön kleines und angenehmes Underground-Konzert. Fotos waren verboten, aber als Kokia die Bühne betrat, dann tat sie das nur mit einem Akkustik-Gitarristen. Es kam richtig Unplugged-Atmosphäre auf. Zu Beginn sagte sie einige Worte in einwandfreiem Deutsch, z.Bsp. dass das Konzert in Köln das letzte Konzert ihrer Europa-Tour und zugleich das erste Konzert in Deutschland war. Die Resonanz war jedenfalls sehr gut. Die Atmosphäre war entspannt und zugleich merkte man, dass der Club sehr gut ausgelastet war. Oder wie Kokia immer sagte “Heiß, heiß, heiß!”
Gespielt wurden 90 Minuten ihrer bekanntesten Lieder, u. a. “Tenshi”, “Atatakai Basho”, “Remember the Kiss” und zu guter letzt das obligatorische “Arigatou”. Von ihrem neuen Album waren lediglich 2 oder 3 Lieder vertreten. Was allerdings eher positiv anzumerken ist, da bei ihren älteren Liedern sehr viel Ohrwurmpotenzial vorhanden ist. So wurde das Konzert keine reine Promo für das neue Album “Akiko Balance”, sondern viel mehr zu einer Art kleinem Best of. Ich und Evgeny saßen entspannt ganz hinten an der Bar und tranken unser Bier und lauschten der Stimme, die durch die spärliche Instrumentalisierung sehr gut hervorkam. Man muss wirklich sagen, dass Kokias Stimme in ihrer Wärme und Professionalität einzigartig gut ist. Das balladenlastige Programm will man ihr mal verzeihen, da ihre Stimme in diesen Liedern eben besonders gut zur Geltung kommt. So gab es nach dem Konzert nur glückliche Gesichter, zu denen ich mich auch mal zähle. Das Publikum bestand aus sehr unterschiedlichen Kreisen, da waren natürlich einige japanophile Visual Kei-Leute, die allerdings im Gegensatz zu anderen Konzerten die absolute Minderheit bildeten. Es waren ältere Menschen, Japaner und insgesamt sehr normale Zuhörer anwesend. So war das Konzert nicht durch seine Fans exotisiert, sondern einfach durch die ausgesprochene Klasse der Sängerin, die wirklich keinen Ton daneben setzte, besonders.
Japanische Küche erleben – Okonomiyaki
Juni 20, 2009 by adultoNeeltje hat früher für mich schon öfter mal Okonomiyaki gemacht, allerdings war ich aus sabbernder Blödheit nie im Stande gewessen davon Fotos zu machen. Diesen unendlich großen Fehler möchte ich allerdings wieder gut machen. Denn nun wurde mir vor kurzer Zeit die Ehre zuteil aus japanischer Hand hergestellte Okonomiyaki zu kosten bzw. so viel davon zu essen, dass ich am nächsten Tag noch nicht mehr gehen konnte. Was man lediglich zur Herstellung von Okonomiyaki braucht, sind: Wasser, Mehl, Ei und Weißkohl. Aus diesen Grundzutaten wird das Gericht hergestellt, das sich allerdings dann weiter verfeinern und erweitern lässt. So hat Nami zusätzlich Schweinefleisch angebraten. Fragt mich allerdings nicht wie genau das ganze Zeug gemacht wird. Ich durfte nicht zugucken. Aber nen Rezept findet sich unter anderem hier. Schmecken tut’s auf jeden Fall.


Japan-Tag in Düsseldorf 2009
Juni 14, 2009 by adulto
Ganz anders als im letzten Jahr war das Wetter dieses Jahr beängstigend gut. Die Sonne schien sich einen ab. Es war Samstag und am Rheinufer fand ab 13 Uhr das kulturelle Begegnunsfest statt. Da wir allerdings erst abends an der Rheinuferpromenade flanierten und uns ein wenig umsahen, haben wir von der Mittagszeit wenig mitbekommen. Viele der Stände hatten schon zu gemacht, aber dennoch konnte man viele positiv-verrückte Leute sehen, sodass man als suspekter Japanologie-Student in der Masse der Japanophilen überhaupt nicht mehr auffiel.
Auf dem Weg zum Japan-Tag sahen ich und Nami dann ein Vehikel, dass ich bis dato noch nie gesehen hatte und das ich aber sofort kaufen würde, wenn es irgendwo zu kaufen wäre. Ein fahrender Tresen. Nicht etwa mit Motorkraft betritten, sondern nach einem ausgeklügelten Mechanismus sitzen die Säufer um den Tresen herum und treten in die Pedale, während sie gleichzeitig gemütlich ein Bierchen trinken können. Geiles Ding. Wünsch ich mir zum 30. Geburtstag!

Vor den japanischen Läden war der Ansturm riesig, aber kein Problem für mich, schließlich kann ich jederzeit Japanisch essen, sodass für den Abend ein Döner sein seliges Werk in meinem Magen verrichtete. Leider habe ich keine von den vielen angekündigten Freunden finden können. Phil und seine Schwester waren ebenso unauffindbar wie Mitstudenten. Rojo war sicherheitshalber aus Düsseldorf geflüchtet und bestellte schöne Grüße.
Das Feuerwerk gegen Ende war dann eine absolute Augenweide. Mit herzförmigen Bildern und Smileys im Himmel, Flaggen (dumme Frau: “Gelb auf Blau, das ist doch Finnland.” “Nee, das muss Dänemark sein, auf jeden Fall.” “Ach, ist doch alles Skandinavien.”). Schön fand ich persönlich eine riesige rote Explosion, die sogar die Augen blendete. Da wir ziemlich lange am Rheinufer standen (ne Stunde), hatten wir einen entsprechend schönen Blick auf das Feuerwerk. Das Stehen hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es danach ob vollkommen überfüllter Straßenbahnen und Straßen zu Fuß nach Hause ging. Ein wirklich schöner Japan-Tag, dem sicherlich noch viele schöne Japan-Tage in Zukunft folgen werden. Hauptsache der Wettergott ist wieder gnädig.

Vergangenheit und Wirklichkeit – Bonnie Pink
Juni 12, 2009 by adulto
Kako to Genjitsu – Bonnie Pink
Für wen bin ich hierher gekommen?
Für wen warte ich?
Für wen habe ich diese Liebe?
Plötzlich fällt es mir ein und ich bleibe stehen.
Ich habe mich an einen fernen Tag erinnert.
Dinge, die sich nicht erinnern und Dinge, die sich geändert haben sind beide wichtig.
Süß und bitter leuchtende Dinge sind genau wie eine kaputte Gitarre. Der Ton, der nicht wieder zurückkehrt, wird für immer in meinem Herzen ertönen.
Was ich dir geben möchte, kann man nicht zählen.
Vergewissere dich dieses Moments in deiner Brust, mit deiner Hand und deinem Herzen, bevor er zerstört ist und zur Vergangenheit wird.
Die vielen Menschen, die in meiner Vergangenheit existieren, glauben nicht an die Wirklichkeit.
Sie laufen mir nicht über den Weg und sind auch nicht wach.
Ich habe keine Angst Fehler zu machen und vergesse meine Fehler nicht. Es ist jetzt noch wichtiger auf das Jetzt zu starren.
Der Traum von Morgen und die verblassende Erinnerung sind unzuverlässig, aber der jetzt auf dich prasselnde Regen ist eine Tränen, die man Wirklichkeit nennt.
Was ich dir geben möchte, kann man nicht zählen.
Vergewissere dich dieses Moments in deiner Brust, mit deiner Hand und deinem Herzen, in dem Moment, in dem ich dich umarme.
Ein schöner Tag
Juni 12, 2009 by adultoMein Gehalt ist da. Hab jetzt endlich wieder Geld zum Verpulvern! (Hatte schon Angst, dass ich den Rest des Monats mit 30 Euro auskommen muss.) Nami hat schon vorgeschlagen, dass wir einen Trinken. Die Frau ist einfach super.
Dazu habe ich heute endlich mal wieder ne ganze Schicht gearbeitet und bin nicht früher wegen Betriebslosigkeit nach Hause geschickt worden.
Die Tickets für das Kokia-Konzert nächste Woche Samstag sind angekommen.
Das Wetter ist einfach wunderbar.
Ich habe meine Einladung für das Bewerbungsgespräch beim DAAD bekommen!
Ich bin zwar nen bisschen erkältet, aber das wird sich bei so viel Freude sehr bald wieder legen.
Unterwegs in den Untiefen der Völkerverständigung
Juni 7, 2009 by adultoGestern ging es mit Arbeitskollegen in die Altstadt, da Chika-sensei eine begeisterte Clubgängerin ist, hat sie mich auch eingeladen mitzugehen. Aber nicht nur mich, meine anderen Arbeitskollegen waren auch da. Zumindest die japanischen. Also Youhei und Takashi-kun. Geplant war ein Ausflug in den Monkeys Club zwischen Königsallee und Altstadt. Da ich Nami noch mitgenommen habe, waren also allesamt 4 Japaner versammelt. Ein wenig deutsche Unterstützung lieferte dann noch eine studentische Hilfskraft, mit der ich zwar bisher nicht gearbeitet habe, aber mit der man sich sicher verstehen kann, wenn man das harte Schicksal der Ausbeutung teilt. 10 Euro Eintritt und 14 Euro für Namis und meine Getränke haben jedenfalls das Abhängigkeitsverhältnis gegenüber meinem Arbeitgeber nochmal vertieft. Den Rest des Beitrags lesen »
Vor 20 Jahren
Juni 4, 2009 by adultofand die gewaltsame Auflösung der Proteste auf dem Tiananmen-Platz in Peking statt. Erstaunlich, dass mich darauf gerade eine Chinesin gebracht hat, die nicht mal im Ausland wohnt.
