Archiv für die Kategorie ‘Das Leben’

Die Erinnerung als Alptraum

Juli 22, 2008

Ja, ich entsinne mich an einen Blogeintrag, den ich einst schrieb, nachdem ich ein Fotoalbum voller Erinnerungsfotos erhielt. Damals hängte ich immer noch dem Spruch “Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können” (Jean Paul) nach. Anti kommentierte damals, dass nicht alle Erinnerungen schön sind und das es durchaus Dinge gibt, die man einfach vergessen möchte. (more…)

Ich wusste es…

Juli 21, 2008
Lesben übernehmen Deutschland

Lesben übernehmen Deutschland

Zwei kurdische Fabeln

Juli 16, 2008

Ein Abend ohne Alkohol oder: Wo ist mein Bier-Hirn?

Juli 13, 2008

Gestern Abend war ich erfreulicherweise zu Maikes und Pauls Geburtstag eingeladen. (An dieser Stelle eine kleine Definition: Maike hatte bei mir Nachhilfe in Englisch, wobei das beim Hartmann-Unterricht einfach nur Schadensbegrenzung war.) Als ich also so dort ankam, sah ich ihren Freund Paul (mir durch seinen Japan-Tick von Anfang an sympathisch) an seiner Wasserpfeife qualmen und stellte mein kleines Präsent (ne Flasche Alkohol) direkt vor seine Nase. Er erwiderte nur: “Ah, Maike freut sich schon riesig auf dich.” Das Gefühl hatte ich vorher schon auch, bis jetzt weiss ich zwar immer noch nicht, wieso man sich auf seinen Nachhilfelehrer freut, aber naja, ich bin halt Great Teacher Adult. (more…)

Düsseldorf - Drogenhauptstadt NRWs

Juli 12, 2008

Ja, es lief vor kurzem im Radio und meine Mutter sah sich dann gleich genötigt zu fragen, ob ich auch schon drogenabhängig sei. Natürlich darf niemand erfahren, dass ich mein Studium mit gelegentlichen Callboy-Jobs und dem Verkauf von harten Drogen finanziell ein wenig aufbessere. Natürlich wurden mir hier in Düsseldorf schon Drogen angeboten, aber wenn das Bier in der Disse schon 3 Euro kostet, hab ich auch keinen Bock noch paar Pillen zu bezahlen, sonst wäre an einem Abend das Bafög von 2 Wochen weg. Nun ja, wieso ist denn nun Düsseldorf so ne Drogenstadt? Das hängt meiner Ansicht nach ganz einfach mit dem hohen Lebensstandard und der damit verbundenen hohen Kaufkraft zusammen. Wo Geld ist, da kann man sich auch Drogen leisten. Also sollte man vielleicht nicht mehr so sehr auf den Durchschnittsverdienst in einer Stadt schauen, sondern viel mehr auf den Drogenkonsum. Das ist doch ein sehr aussagekräftiger Indikator.

No Regrets

Juli 11, 2008

Diese Mal sehe ich einer ungezügelten Leidenschaft ins Auge. Es ist mir egal, ob es falsch oder richtig ist. Selbst wenn ich tief falle, macht es mir nichts aus. Selbst wenn ich nur nach Ungewissheit fasse, greife ich doch nach ihr… ohne es zu bereuen. Sag nicht, dass ich es aufgeben soll, dass ich endlich die Augen öffnen muss. Ich sehe und fühle mit meinem eigenen Herzen und du bist nicht ich. Wie kannst du mich dann verstehen? Selbst wenn ich nur nach der Ungewissheit fasse, lass mich doch diese Ungewissheit festhalten ohne es bereuen zu müssen. Ich bin nicht so perfekt, wie du das vielleicht denken magst. Manchmal kann ich auch nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden. Es ist nicht so, dass ich nicht am liebsten weglaufen würde vor der Ungewissheit, aber dieses Mal werde ich nicht weglaufen. Wessen Herz soll ich benutzen, um alles zu realisieren, um wieder in Kontakt zu kommen mit dem, was um mich herum geschieht? Nein, selbst wenn es Schmerz bedeutet, selbst wenn es Tränen mit sich bringt, es wird mein eigener Kummer bleiben. Wessen Herz könnte ich benutzen um die Realität wieder wahrzunehmen? Auch wenn ich müde bin, auch wenn ich nicht mehr weiter kann, ich kann weiterhin nach der Ungewissheit greifen… ohne es zu bereuen. (more…)

Der Herr gibt’s, der Herr nimmt’s

Juli 9, 2008

Es gibt Tage, an denen man gerne Bilanz zieht und wo könnt ich besser Bilanz ziehen als beim Abendessen, meiner einzig verbliebenen großen Mahlzeit? Nun ja, da war der Sonntag Abend, die Fahrt nach Hause, ins geliebte Düsseldorf. (more…)

Ein zerplatzter Traum

Juli 3, 2008

Meine Bewerbung für das Auslandsjahr im Sommersemester 2009 an der Bunkyô-Daigaku in Saitama war nicht erfolgreich.

Finale, ohhhhoh!

Juni 27, 2008

Niemand dachte, dass Schland beim Spiel gegen die türkische Mannschaft doch so unter Druck geraten würde. Letzten Endes ging es doch dann für Schland gut aus, auch wenn mir die türkischen Fans ein wenig leid taten. Rojhélatic hat als Kurde das erste mal seinen türkischen Nationalstolz entdeckt. Gesehen haben ich, Rojo und Iwan-kun das Spiel in einer italienisch-türkischen Pizzeria, in der ich der einzige war, der bei den deutschen Toren klatschte. Die Deutschen saßen draußen, während sich die Belegschaft am kleinen Fernseher versammelte. An sich war das Spiel ja nicht so spektakulär, aber ich war irgendwie begeistert, von dem, was in Düsseldorf auf der Straße los war. Und selbst Rojo musste eingestehen, dass es doch gut ist, dass die Deutschen gewonnen haben, weil sie endlich mal aus sich heraus gehen. Wann tanzt in Deutschland schon eine Menschenmasse aufer Straße und wird dabei von einem schallenden Hup-Konzert begleitet. Wenn diese Ausgelassenheit mit nationaler Identität zusammenhängt, dann bitte mehr positiven Patriotismus. Ich konnte mich zwar nicht dazu durchringen vom “Wir” und “die” zu sprechen, wie das einige Deutsche taten, aber solange man sich mit einer friedlichen Mannschaft (glaub weniger, dass es hier um Nation geht) identifiziert, seh ich selbst darin kein allzu großes Problem. Da ich vor der EM nen kleinen Betrag auf Spanien als Europameister gesetzt hab, werde ich nach dem Finale so oder so Grund zum Feiern haben. Aber hey, der Anblick von Menschen, die auf Zebrastreifen tanzen, ist sowieso unbezahlbar.

Trainless in Hamm

Juni 23, 2008

Jaja, wie oft geschah es schon? Ich freue mich immer wieder aufs Neue darauf in Hamm meinen Anschlusszug nicht zu bekommen und dort eine Stunde zug- und planlos rumzusitzen und mir aus Langeweile was zu essen oder den Spiegel zu kaufen (in letzter Zeit hat immer das Essen gegen den Spiegel gewonnen). Auch diesen Sonntag war es also wieder so weit. Unwetter, also bekam ich meinen Anschlusszug zwar, aber dieser fuhr knappe 40 Minuten später. Insgesamt kam ich eine Stunde später in Düsseldorf an, aber irgendwie machte mir das nichts aus, ich verschickte munter SMS (muss ja die 100 Frei-SMS irgendwie verbrauchen) und genehmigt mir wieder ein Spezial-Menü (4 €) bei der netten Hammer (wtf?) Imbissbudentante, obwohl ich weiss, dass ichs nie schaffe. Naja, immerhin hungere ich dann auch nicht mehr. Mehr als den Bahnhof von Hamm hab ich bisher auch nicht gesehen, ist wahrscheinlich auch nichts Wichtiges mehr in der “Stadt”. Wie könnte diese Stadt denn auch das Spezial-Menü noch toppen? (By the way: das Spezial Menü wurde mir angeboten, weil es günstiger gewesen wäre als eine Bratwurst mit kleiner Pommes. Letzten Endes sieht man ja wie “klein” die Pommes dann waren.)

Spezial-Menü in Hamm