Archiv für die Kategorie ‘Lyrik’

and I love you

Juli 14, 2008

Ich kann fliegen, genau wie du. Du musst nur deine Schwingen ausbreiten. Lass uns zusammen gehen, pack deine Sachen zusammen und beeil dich. Denkst du, dass du mir folgen kannst ohne zurückzufallen? Du bist sanftmütig und ich gütig, wir beide spielen ein Theaterstück und es erschöpft uns völlig, doch… doch es hat immer noch eine Bedeutung. Was denkst du? Willst du mich noch? Ich frage mich, ob du das mit Sicherheit sagen könntest, wir haben uns doch nicht nur getroffen, um uns gegenseitig zu verletzen. Die einzige Antwort, die ich verstehen kann ist I love you and I love you and I love you.

Selbst wenn ich stottere, weil ich nicht weiss, ob ich glauben oder zweifeln soll… an ein Morgen ohne Sicherheit, an eine unreife Leidenschaft, trotzdem laufe ich das Rennen heute weiter. Schaffst du es mit mir durch das Gestern? Ich kann nicht mehr alleine fliegen, weil du mich leicht gemacht hast. Jetzt kann ich singen ohne mich zu schämen, ich kann singen, ich kann singen, ich kann singen I love you and I love you and I love you.

Manchmal brauche ich plötzlich das Gefühl allein zu sein. Ich starre vom Dach auf den Mond, ich realisiere, dass je stärker meine Gedanken an dich werden, umso mehr werde ich zum Feigling. Ich kann nicht ehrlich mit mir sein und gebe das auch zu. Aber ich fühlte, dass der Tag kommen würde, an dem du aufhören würdest mich zu belügen, so kam die Zukunft näher und wir machten einen Schritt vorwärts. I love you and I love you and I love you. (more…)

No Regrets

Juli 11, 2008

Diese Mal sehe ich einer ungezügelten Leidenschaft ins Auge. Es ist mir egal, ob es falsch oder richtig ist. Selbst wenn ich tief falle, macht es mir nichts aus. Selbst wenn ich nur nach Ungewissheit fasse, greife ich doch nach ihr… ohne es zu bereuen. Sag nicht, dass ich es aufgeben soll, dass ich endlich die Augen öffnen muss. Ich sehe und fühle mit meinem eigenen Herzen und du bist nicht ich. Wie kannst du mich dann verstehen? Selbst wenn ich nur nach der Ungewissheit fasse, lass mich doch diese Ungewissheit festhalten ohne es bereuen zu müssen. Ich bin nicht so perfekt, wie du das vielleicht denken magst. Manchmal kann ich auch nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden. Es ist nicht so, dass ich nicht am liebsten weglaufen würde vor der Ungewissheit, aber dieses Mal werde ich nicht weglaufen. Wessen Herz soll ich benutzen, um alles zu realisieren, um wieder in Kontakt zu kommen mit dem, was um mich herum geschieht? Nein, selbst wenn es Schmerz bedeutet, selbst wenn es Tränen mit sich bringt, es wird mein eigener Kummer bleiben. Wessen Herz könnte ich benutzen um die Realität wieder wahrzunehmen? Auch wenn ich müde bin, auch wenn ich nicht mehr weiter kann, ich kann weiterhin nach der Ungewissheit greifen… ohne es zu bereuen. (more…)

Allein am Rhein

Juli 9, 2008

Kogda Tvoya Devushka Bolna - Kino

Juli 4, 2008

Dieses Lied der russischen Pop-Rock-Gruppe “Kino” (Ende der 80er) heißt übersetzt “Wenn deine Freundin krank ist”. Kino waren seinerzeit bekannt für chiffrierte, lyrische Songs, die die sowjetische Zensur aufgrund von uneindeutiger Kritik, immer durchließ. Viktor Tsoy galt seinerzeit und auch heute noch als russische Musiklegende. Seine Songs sind eingängig, voller Wahrheit und mal eine willkommene Abwechslung zu wild gewordener russischer Techno-Mucke, die aus hiesigen Autos dröhnt. Ich habe mit Hilfe von englischen Übersetzungen zu diesem Lied eine deutsche Übersetzung gewagt. (Da sich mein Russisch nur auf einige wenige, Adjektive und Nomen (besonders Körperteile und Schimpfwörter) beschränkt.)

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Worlds Apart - Silverstein

Mai 6, 2008

Durch eine Freundin bin ich auf diese kanadische Band aufmerksam geworden, die wirklich ausgezeichnete Musik macht. Ihr Lied “Worlds Apart” wurde in den letzten Tagen zu meinem absoluten Lieblingssong, weil genau das widergespiegelt wird, was ich im Augenblick denke und fühle. So ist Musik doch am schönsten, wenn sie Identifikationsfläche liefert.

The River

Mai 1, 2008

Einst war der Fluß der Beginn
und wir gingen hin und tauchten ein,
doch er verlor sein’n Sinn
und hinterlässt nur den Schein.

Die schmerzhafte Erinnerung lässt in mir nur Hass und Übelkeit aufsteigen. Die Vergewaltigung der schönen Erinnerung, dafür müssen wir uns beide verantworten, doch letzten Endes stehe nur ich hier am Fluß und sehe wie alles fortgeschwemmt wird. Ich gehe hinab zum Ufer, halte meine Hand hinein und frage mich, ob es die Strömung ändern würde, wenn ich hineinspränge. Es wäre schön, wenn mir alles einfach egal wäre und ich vergessen könnte. Es muss doch nicht so schlecht sein, wenn alles den Bach hinunter geht. (more…)

Sommernachtstreffen

März 4, 2008

Achja, da war ich 16. Fällt also unter die Kategorie Schubladen-Lyrik, wieder was für die Frauen, sorry Pete. ;-)

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Todesliebe

Februar 28, 2008

TODESLIEBE

Die Schlinge zieht sich fest,
traurig fällt mein Podest.
Mein Leben ist sinnentleert,
einsam hänge ich in der Schlinge,
tote, süße Liebe nun erschwert
das Fortlieben schöner Dinge.

Gab lange nix Lyrisches mehr, daher mal was Altes ausser Schublade geholt.

Schwarzer Regen

Februar 4, 2008

Schwarzer Regen

Der Tod wär ein Segen,
komm lass uns treffen
im schwarzen Regen.

Inmitten der Trümmer,
wo Wunden klaffen,
vernarben sie nimmer.

Ganz schwindelig vor Glück,
denn dauernd denk ich zurück,
an die Zeit vorm Regen.

Jetzt möcht ich nur noch schlafen,
denn als wir uns im Regen trafen,
warst du Asche und Staub.

Januar 28, 2008

Zerfressende Sehnsucht klopft an mein Herz,
diese „kurze“ Trennung bereitet doch nur Schmerz.
Ganz in unser Schicksal ergeben,
was bleibt uns,
als einfach weiterzuleben? (und zu lieben…)