Volker Pispers über das „Problem Ausländerintegration“. Dabei stellt er die durchaus berechtigte Frage, wieso man Türken integrieren muss und Japaner nicht.
Volker Pispers über das „Problem Ausländerintegration“. Dabei stellt er die durchaus berechtigte Frage, wieso man Türken integrieren muss und Japaner nicht.
„Postman Blues“ von Sabu auf 3Sat um 22:25 Uhr. Dringend empfohlen.
Dieser koreanische Film, über zwei Brüder, die während des Koreakrieges eingezogen werden lief gestern spät abends in einer ARTE-Reihe zu Kriegsfilmen. (Wird heute Nacht wiederholt, wer Lust hat, kann reinsehen, lohnt sich!) Der Film zeigt keinerlei positive Seiten des Krieges. Es gibt keine einseitige positive Darstellung der südkoreanischen Armee, eher wird dargestellt, dass Süd- und Nordkoreaner absolut willkürliche Kategorien sind, weil Zwangsrekrutierungen von Zivilisten jeglichen Alters an der Tagesordnung sind. Der Film liefert bedrückende Einblicke, da er die gesamte Spanne des Krieges darstellt. Vielleicht am bedrückendsten ist allerdings ein Kapitel des Koreakriegs, welches allgemeinhin nicht oder wenig bekannt ist. Die Tötung von „Kommunisten“ durch „Antikommunisten“ an der Heimatfront. Als die südkoreanische Armee die Kommunisten mit amerikanischer Hilfe zurückschlug, gab es antikommunistische Kommandos, die Zivilisten auf offener Straße ohne Gerichtsverhandlung mit dem Vorwurf kommunistischer Agitation erschossen haben. So stirbt die Frau des Protagonisten, Grund für ihre kommunistische Parteitätigkeit war allerdings der Fakt, dass man nur für ein Erscheinen bei Parteikundgebungen Lebensmittel ergattern konnte. So wurde ihr Existenzkampf zu ihrem Verhängnis. Ein wirklich perverses Stück Geschichte. Auch sonst spart der Film nicht an Kritik, die Beliebigkeit des Tötens, die Unmenschlichkeit der Soldaten. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer weiter und gräbt sich tief in die Psyche der Protagonisten. Brotherhood ist in jedem Fall einer der sehenswertesten koreanischen Filme und eine exzellente Nacherzählung über den Koreakrieg.
Ja, Geschlechter sind konstruiert. Judith Butler geht sogar soweit zu sagen, dass das biologische Geschlecht konstruiert ist. Ich würde vielleicht nicht so weit gehen, aber doch zustimmen, dass die „Frau“ das Opfer oder vielmehr Produkt der männlichen Macht über Sprache und Diskurse ist. Die Ansicht, dass die Menschheit in männlich und weiblich geteilt ist, sollte nicht unbedingt in Frage gestellt werden. Eher stellt sich die Frage: Wieso ist es denn wichtig?
Wenn ich einen Schwachmaten wie Mario Barth höre, dann kommt es mir ehrlich gesagt hoch. Wenn man so viele Vorurteile einfach humorfrei wiederkäut, dann möchte ich fast von Gender-Faschismus sprechen. Dass Intellektuelle vermeintlich Mario Barths subtile Wirkung zu verstehen glauben, ist fast unfassbar. Denn da gibt es nichts zu verstehen. Außer dass Männer und Frauen von Grund auf verschieden sind. Sexismus, Chauvinismus, mit dem Erfolg, dass die Massen sich darüber amüsieren und dabei einfach blöd wie eine Schafsherde wiederkäuen, was die Gesellschaft uns schon in der Erziehung mitgibt. (mehr…)
Nun habe ich mir doch endlich den Film „The Passion“ oder „Die Passion Christi“ von Mel Gibson ansehen können, nachdem uns im Religions-Unterricht seinerzeit nur die Kreuzigungsszene gezeigt wurde. (mehr…)
Das einzig Mysteriöse an dieser Sendung ist nach wie vor, wieso diese Sendung läuft? Es ist nicht wissenschaftlich, wenn man einen „Ninja“ (Aiman Abdallah im schwarzen Schlafanzug) gegen einen „Elitekämpfer“ (Doppelrolle von Aiman Abdallah, die enge Montur ließ ihn unvorteilhaft aussehen…) „kämpfen“ lässt. (mehr…)