Requiem

Kann es mir ja nicht gefallen lassen, dass mir Faulheit vorgeworfen wird von meinem Kieler Freund, also ein Sonnet von mir:

REQUIEM

Langsam blute ich aus,
weil ich es will,
einsam und still…

Ich will hier nur noch raus,
die Welt ist kalt,
ohn jeden Halt…

Im eigenen Blut schwimmend,
der kalten Welt entrinnend,
seh ich dein Gesicht verblassen,
dort…in tausend dunklen Gassen.

In der Dunkelheit glimmend,
mein Tod-Lächeln gewinnend,
steht deine Kerze nur für mich,
lösche sie, doch vergiss mich nicht.

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Eine Antwort to “Requiem”

  1. Peter Says:

    Schön, geht doch. BTW: Interessante Form, im Vergleich zu vielen anderen Sonneten steht deines quasi Kopf.

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