Eine schicksalhafte Begegnung

Es war kalt, die Nacht war kalt, auch sonst war es kalt…. nach einer erstaunlich schönen Studienwoche, die ich mitgefahrener besserer Hälfte und ihrer phänomenalen Kochkunst zu verdanken hatte, kam ich dann Freitag um Punkt 19:16 in Bad Driburg am Bahnhof an.

Schon in Altenbeken beim Umstieg zog mysteriöser Nebel auf. Ich wollte es nicht sagen, aber es schien mir, als wär die Nacht der Untoten angebrochen. Ein leicht mulmiges Gefühl umfasste mein zitterndes Herz. Während ich meine vor Angst verkrampften Hände in den Rücken meiner Freundin rammte, wurde ich den Gedanken nicht los, dass in der NWB, die gerade aus Paderborn zur Weiterfahrt nach Bad Driburg einfuhr, Unheimliches geschieht.

Tatsächlich stieg ich in Driburg aus und in der seufzend schwarzen Nacht war außer dem zombie-ähnlichen Gestöhne alter spazierender Rentner alles totenstill. Jedoch, was war dies? Ein mir völlig bekanntes britisches Auto schob sich am Bordstein entlang, eine mir völlig bekannte Person (aka „der Bruder“) saß am Steuer dieser Luxus-Limousine die in mattem Silber das Laternenlicht widerspiegelte.

Tatsächlich, die Nacht der Toten! Er kam mir entgegen mit wundgescheuertem Arsch, er war wahrlich von den Toten auferstanden! Patrick K. (aka P. Kleine) lebt! Ich habe ihm persönlich die Hand gedrückt und mich persönlich über seine viel zu schmucke Lederjacke gewundert. Mit den Worten: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“, entließ er mich Ungläubigen in schierer Freude. Flammende Zungen regneten vom Himmel und ich beschloß diese Begegnung festzuhalten für die Ewigkeit.

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2 Antworten to “Eine schicksalhafte Begegnung”

  1. thielus Says:

    damn, ich vermute, dass pata sich ähnlich wie der 12. mahdi (oder wars der 11.? oder der 13.? keine ahnung, lebt chomeini noch?) im verborgenen aufhält und in unregelmäßigen aständen zurückkehrt um die ungläubigen (poser) zu vernichten. oder um zu zocken. keine ahnung, ich werde bei der selbstmordhotline anrufen und nachfragen^^

  2. Leander Says:

    Mir wurde am Samstag gegen… Nachmittag die Ehre zu teil, einige wohl gewählte Worte mit dem Zurückgekehrten zu wechseln.

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