Ausdauer

Das Semester ist zu 2/3 fast zu Ende, endlich konnten wir uns darauf einigen, dass wir das NRW-Ticket annehmen, ohne dass die Privilegien der Fahrrad- und Personenmitnahme über den VRR-Bereich hinaus ausgedehnt werden. Die Legende vom baldigen NRW-Ticket begann bereits als ich während der letztjährigen Herbstferien in einer Einführungsveranstaltung der Historiker saß. Da kündigte der AstA- gleichzeitig Juso-Vorsitzende der Uni vollmundig den Abschluss der Verhandlungen an. Natürlich war ich begeistert, aber nun ja, jetzt bin ich 3 Semester ohne eben jenes Ticket gewesen. Es wird in jedem Sinne eine große finanzielle Entlastung für mich werden, denn wenn man bedenkt, dass ich 15 Wochen auf jeden Fall in Düsseldorf bin und sich daraus 16+ Wochenend-Fahrten nach Hause und zurück ergeben, habe ich in einem Semester geschätzte Kosten von 16 x 25 €, was immerhin 400 € entspricht (pro Semester), hinzu kommen 110 € für die Bahncard (allerdings pro Jahr), sodass ich mit 450 € im Semester belastet bin. Das entspricht fast einem Sechstel meines Bafögs für ein Semester. Wie teuer kommt mich nun das NRW-Ticket? Ganze 34 € mehr werdens für mich. Das entspricht weniger als 2 Fahrten nach Hause und zurück. Also bin ich in jeglicher Hinsicht froh darüber, selbst wenn ich nur 2 Mal im Semester nach Hause führe.

Naja, was macht das Studium sonst so? Mich graut es vor den kommenden Semesterferien, für mich steht eine historische Hausarbeit mit 10 Seiten umfang an, eine sozialwissenschaftlich-japanologische Hausarbeit mit schlappen 15 Seiten, eine kulturwissenschaftlich-japanologische, mündliche Prüfung UND innerhalb der Weihnachtsferien darf ich erfreulicherweise noch eine Mini-Hausarbeit von 5 Seiten mit dem Thema „Staatliche/Kommunale Maßnahmen zur Wiedereingliederung der Obdachlosen in Beruf und Gesellschaft am Beispiel Tôkyôs“, super Sache, ich freu mich jetzt schon drauf. Außerdem stehen noch 3 Protokolle für mich auf dem Plan, die ich für eine Literatur-(„Einführung in die moderne Literatur Japans“), eine Berufsorientierungs- und eine Geschichts-Vorlesung („Europas Weg in die Demokratie“). 30 Seiten also tippen an Arbeiten, ca. 8 Seiten Protokolle und die Vorbereitung auf eine üble mündliche Prüfung. Hab ich mir ja fein ausgesucht… dafür schrumpft die Zahl meiner Pflichtveranstaltungen im nächsten Semester von 8 auf 3. Wenn das mal nicht doppelter Grund zur Freude auf nächstes Semester ist!

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2 Antworten to “Ausdauer”

  1. Patrick Says:

    Damn Adult, das Klischee vom faulen Studenten trifft auf dich eindeutig nicht zu, bin ja froh nicht der einzige zu sein, der Stress hat;)

  2. adulto Says:

    Eigentlich bin ich schon ziemlich faul, aber auch wieder nicht so faul. ^^

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