Mein Weihnachten

Ja, ich merke es dieses Jahr besonders deutlich. 20 Jahre sind wohl die Schranke. Mit 20 ist man eben zu alt für Geschenke, gleichzeitig aber verpflichtet dem Rest der Familie Freude zu bereiten. Um es mal ganz krass kapitalistisch auszudrücken, dieses Jahr war Weihnachten ein Minus-Geschäft für mich. 2 Bücher und 50 € konnte ich dieses Jahr einnehmen.

Ich verstehe nun die alten Leute besser, die behaupten, dass es bei Weihnachten um die Familie und die traute Gemeinschaft geht, wenn man so wenige Geschenke bekommt und selber nur schenkt, muss man für sich ja einen Sinn aus diesem Kommerz ziehen. Das Schenken wird dann nicht mehr interessant, wenn es zu purem Stress wird. Meine kleine Schwester hat mit ihren 9 Jahren Geschenke im Volumen von sonst wie vielen Euros abgeräumt. 7 Geschenke warens. So viele warens bei mir irgendwie nie. Ich erinnere mich gerne aber an das Weihnachten zurück als ich 6 war und mein Super Nintendo bekam. Das war ein wirklich wunderbares Weihnachten. Ich brauchte keine 7 Geschenke, mir hat eines gereicht.

Heute war meine kleine kommerzgeile, 9-jährige Schwester „zufrieden“ wie sie nach eigenen Worten meinte. Wehe, es wäre weniger gewesen. Ich gönne es ihr, aber 7 Geschenke, verdammt noch mal, wofür? Wieso, Gott? Bei dem arroganten Selbstverständnis das meine kurze Schwester annen Tag legt, würde ich einfach mal ein Weihnachten gar keine Geschenke untern Baum legen. Heilsamer Schock, danach könnte sie sie irgendwann kriegen, aber es ist eben nicht selbstverständlich alles zu bekommen, was man will. Ich bin Student, ich muss es ja wohl wissen.

Gott sei Dank, kann man sich noch auf seine ältere Schwester verlassen, die mir ein interessantes Buch über japanische Bräuche und Traditionen geschenkt hat. Aber ernsthaft, als ich den Stapel meiner Schwester sah, mit ihren 7 Paketen, da hat sich der Kommunist in mir geregt und die Phrasen „Die Reichen werden reicher, die Armen immer ärmer“ und „Verallgemeinerung des Besitzes, wir teilen die Geschenke unter allen auf!“ verließen meinen Mund. Der Kommunismus hat an Weihnachten seine guten Seiten, schließlich war Jesus auch strammer Marxist (auch wenn die beiden sich nie begegnet sind). Ich sollte mal wieder etwas linker werden.

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10 Antworten to “Mein Weihnachten”

  1. thielus Says:

    und meine auch nicht!

  2. Peter Says:

    Meine Geschenke hast du auch noch nicht. Obwohl, ich schenk dir ja gar nichts. 😉

  3. adulto Says:

    @ inga: weiss ich doch. ^^
    @ torte: gott sei dank!
    @ peter: ich habe nichts anderes erwartet. ^^

  4. thielus Says:

    ok adult, wenn du sie nich willst, dann kriegt halt pata die PS3 + HDTV^^

  5. Leander Says:

    Ich glaub Pata will die garnicht^^

  6. thielus Says:

    stimmt. willst du sie? auf ebay bringts bestimmt was ein. so 50€ denk ich mal sind drin.

  7. Leander Says:

    ne verkauf du sie und wir machen 50/50^^

  8. thielus Says:

    okay, habs reingestellt, ein user namens Maxxxxxxxxx hat 25.000€ geboten.

  9. Patrick Says:

    Hey Adult, als Santa vor deiner Tür stand warst du gerade ausgeflogen.^^

  10. adulto Says:

    Yo, Santa Pata, so ist das mit den „viel beschäftigten“ Menschen. ^^ Hab deine Weihnachtsgrüße erhalten und mich heimlich auch darüber gefreut. ^^

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