Schöner Wohnen

Nachdem mir auffiel, dass der Staub in meiner Wohnung jeden Hausstaub-Allergiker eines kurzen und schmerzvollen Asthma-Todes sterben  ließe, entschloss ich mich schweren Herzens einen kleinen Frühjahrsputz zu starten.

Würden meine Eltern dieses Chaos hier sehen, ich glaube sie würden mich wieder nach Hause holen. Naja, in letzter Zeit hatte ich keine Lust großartig Blätter zu ordnen, Bücher ins neue Regal zu packen, die Zeitung von letzter Woche zu entsorgen oder einfach ma den Boden zu fegen. Geschweige denn die Fenster, die ich nur zu Ostern und Weihnachten mal putze (lohnt auch oft net, weil ich hier Schlagseite hab, die sehen nach jedem Regen aus wie vorher). Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich die Wohnung durchwischen will, an sich kostet es nicht viel Zeit, aber die anderen Dinge hier sind irgendwie dringender, daher werde ich wohl heute mal wieder um 23 Uhr oder so mit dem Wischen anfangen.

Da ich nun eine Magazin-Bestellung unternommen habe, muss ich auch nachher zur Bib und mir das Buch ausleihen, sonst wird’s morgen gleich ausgeräumt. Ein paar Bücher zur „Idee Europa“ können sicherlich nicht schaden. Vielleicht finden sich ja auch ein paar Bücher mehr zu Churchill, wobei ich eingestehen muss, dass ich seine Biographie immer noch nicht durchgelesen hab.

Dann hab ich gestern mit Evgeny noch die neue Matratze gekauft, auf die auch locker 2 Personen passen sollten (muss man vielleicht ein wenig kuscheln, aber passt), wir haben uns unsere Klausuren vorher bei Fujita-sensei angesehen und zumindest ich kann mir richtig in den Arsch beißen, mehr dazu in einem separaten Eintrag. Haben uns bissel mit der unterhalten, bevor sie uns freundlich rausgeschmissen hat.

Abends sind wir noch ein (oder 3?) Bierchen trinken gewesen, nachdem ich Evgeny bei der Suche nach einem standesgemäßen Elektro-Rasierer geholfen habe und mit ihm im japanischen Buchladen war. Die Bedienung im „Lousiana“ war ganz freundlich (diesbezüglich hab ich Evgeny gefragt was denn „schönes Gesicht“ auf Russisch heißt, Iwan hat mir heute gesagt, was „Pralinchen“ auf Russisch heißt…so viele Vokabeln…) und wir haben auch noch was gegessen da, sodass wir dann um 10 Uhr abends fröhlich und gut gelaunt die Heimreise (parallel) antraten. Hab mir zu Hause noch ein paar Brote geschmiert, gemerkt, dass der Windows Live Messenger nicht mehr funktioniert und nach ein wenig Arbeit bezüglich meiner Hausarbeit (mit 3 Bieren hat mans zwar net mehr so mit der Rechtschreibung, aber passt scho) bin ich ruhigen Gewissens mit einem (bier-)seligen Lächeln auf dem Gesicht in das Reich der Träume hinüber geglitten.

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