The Ghost of You

At the end of the world or the last thing I see… you are never coming home, never coming home. Could I? Should I?…And all the things that you never ever told me. And all the smiles that are ever gonna haunt me.

Du bist ein Gespenst, dessen kalte Hände auf meinen Schultern weilen. Wie ein Schatten stehst du hinter mir, hinter meinen Gedanken, hinter meinen Gefühlen. Du verfolgst mich wie ein Fluch, den man nicht los werden kann, als wärest du mit Sekundenkleber an mir festgeklebt. Schlimmer als ein Gewissen, schlimmer als Moral. Ich drehe mich um, aber du bist nicht sichtbar, nur dein kalter Atem und deine Hände lassen meine Gefühle erfrieren. Wo ist nur die Wärme geblieben, die ich durch dich empfand? Das Gefühl der Geborgenheit ist für mich verloren, heruntergespült wie ein toter Goldfisch.

Die Welt ist voller Bilder, voller Wörter, die mich an dich erinnern. Wenn ich kurz die Augen schließe, werden deine kalten Hände warm und manchmal küsst du mich, als wärst du doch hier. Ich öffne die Augen und du bist tot. Gestorben für mich. Ich hasse dich für das Misstrauen, für die Anschuldigungen, dafür, dass du nur noch ein Geist bist. Ich liebe die Person, die du warst. Und so bleibst du als Geist immer an meiner Seite, flüsterst mir kalte Lügen ins Ohr, lässt mich nicht mehr erkennen, wer ich selbst bin.

And all the wounds that are ever gonna scar me. For all the ghosts that are never gonna catch me. Es schmerzt, dass du jetzt an einem besseren Ort bist, Menschen um dich herum, die dich lieben, dich berühren, so wie ich es tat. Ich will davon nichts wissen, es zerstört mich, dass ich nicht Teil deines Glücks werden konnte, letzten Endes… ich kann dich nie wieder greifen, du bist ein Geist für mich. Ich lasse es zu, dass die Erinnerungen mich verfolgen. Ich sehe in den Spiegel und bin selbst zu einem Geist geworden.

The Ghost of You

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Eine Antwort to “The Ghost of You”

  1. Miss*P Says:

    wow.. bisher habe ich noch niemanden getroffen, der genau dieses gefühl, diesen gefühlskern (ich suche noch nach worten!) so auf den punkt genau ausloten und genauso niederschreiben konnte..

    es ist das schlimmste aller gefühle, diese empfindung, die einen einholt, wen einem bewußt wird, dass eine person, für die man empfindet, für einen selbst tot ist, während sie für die welt da draußen wie selbstverständlich greifbar ist..

    der vergleich mit dem goldfisch übrigens, ist mehr als nur wundervoll gewählt. eine treffliche fiktion.

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