Hurry go round

Freitag war ein erlebnisreicher Tag. So erlebnisreich, dass ich jetzt mit Schnupfen zu Hause hocke, um mich zu erholen. Jedenfalls fing der Freitag morgen schon mit den ersten Vorläufern einer Erkältung an, allerdings war ich mir da noch nicht mal so sicher, ob es Allergie oder ne Erkältung ist. Ich und Mr. Mos gingen mit unserem alten Lieblings-Marxisten Rojo ins Kino um Indiana Jones 4 zu gucken. Dieser beschwerte sich über die Kritik an den bösen Kommunisten, woraufhin ich begann mich über die Verunglimpfung der Nazis in den Vorgängerfilmen zu beschweren. Ich denke, dass er dann verstanden hat, was ich meinte. Jedenfalls hat der Tag da erst angefangen, wir schmissen uns nämlich direkt in den nächsten Zug nach Köln, um meine Gitarre zu holen.

Nach ein wenig Probespielen entschied ich mich letzten Endes doch gegen die Elektro-Akkustische von Yamaha und für eine Standard-A-Gitarre von Yamaha, die mich allerdings durch ausgesprochen fette Bässe und sauberste Bespielbarkeit überzeugte. Da sie (wohl aufgrund fehlender Elektronik, etc.) dann noch 40 Euro billiger war, entschied ich mich für diese Lagerfeuer-freundliche Version und werde von dem Ersparten nen Hardcase kaufen. Nachdem das also geklärt war (Gitarre bestellt, wird Mittwoch abgeholt), fuhren wir mit Mr. Mos nach Hause in die schöne Stadt Monheim am Rhein. (Man bedenke, nachdem ich das Haus um halb 11 zur Uni verließ, bin ich nicht mehr nach Hause gekommen bis es halb 4 am nächsten Morgen war.) Bei Mr. Mos machten wir uns ein wenig bequem, aßen Spaghetti und verflucht scharfe Peperoni (gut für mich, die Nase war nicht mehr so zu), während wir MUCC lauschten und die beiden Jungs (ich war auf Pillen) sich ein paar Gläser Alk kippten. Um 10 Uhr abends gings dann zur Japan-Party der Uni Düsseldorf, wo sich schon ziemlich gut Leute versammelt haben.

Erstaunlich wie viele Leute schon betrunken und somit um einiges lustiger und entspannter als sonst waren. Ich war natürlich weiter auf Pillen und nahm nur ab und zu einen Schluck um meine kratzende Kehle zu beruhigen. Tosho ging ab und laberte wieder Russisch, als wenn er es noch perfekt könnte. Mr. Mos ging von Student zu Student, um sich überall aufgebrachtes Gelaber anzuhören. Ich vergnügte mich ein wenig beim „It’s my life“ brüllen und tanzen, wobei mir Rojo mal wieder seine Skills beweisen musste. Am Ende des Abends war ich gesundheitlich dann aber total „im Sack“ wie es mein werter Kommilitone Tosho aka Fegura-chan sagen würde. So entschlossen wir uns um Viertel vor 3 mit Rojo, Nele und Mr. Mos im Schlepptau nach Hause zu gehen. Um halb 4 musste ich noch meine Matratze für Mr. Mos aufpumpen, was ein ziemlich harter Job war, aber hey, polnische Gastfreundschaft über alles. So ging ein äußerst erlebnisreicher Tag mit Trips ins Kino, Köln, Monheim und zur Japan-Party zu Ende und ich und Mr. Mos pennten den Schlaf der Toten bis 2 Uhr mittags. (Grund bei mir: Fieberschübe. Bei Mr. Mos: wenig Schlaf in der Woche)

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