Like the Ocean

Wir fliegen über die Dünen einer pechschwarzen Nacht. Mit unseren Gedanken tauchen wir aus der allumfassenden Schwärze in das sanft brandende Wasser. In einer schwarz-weißen Landschaft verlieren wir die Kontrolle über das wohin und wieso unserer Existenz. Was haben wir schon zu verlieren, wenn wir uns in den Sand werfen? Soll der Ozean uns doch verschlingen und forttragen, schließlich sind wir doch unser ganzes Leben hilflos in unser Schicksal ergeben. Wir schleichen über einen Sandstrand und hinterlassen Fußspuren. Das macht den Sinn unseres Lebens aus, aber dann kommt die nächste Strömung und die Einzigartigkeit der Erinnerung, die Einzigartigkeit unserer Fußspuren versandet in Gleichförmigkeit. Also hören wir für eine Sekunde auf Spuren zu hinterlassen und lassen uns fallen. Eigentlich fühl ich mich jetzt erst lebendig, jetzt, wo ich nicht weiss, wofür ich existiere, jetzt wo ich weiss, dass alles, was ich fühle, kommt und geht wie die Wellen des Ozeans. Du bist nur zufällig hier unter dem tristen Himmel, der den Regen so sparsam fallen lässt, als wollte er keinen Tropfen zu viel an uns verlorene Betäubte vergeuden. Aber du bist hier mit mir. Als der Ozean uns erreicht, bewegen wir uns nicht, denn wir wissen nicht, ob wir schwarz oder weiß fühlen. In dem Moment, in dem wir uns umarmen, fühle ich Wärme, als der kalte Wind über mich weht, fühle ich Kälte. Der Ozean ist warm und kalt, wenn ich dich in meinen Armen halte. Wir werden nicht fortgetragen, denn wir sind zu schwer für die Wellen, wenn wir uns aneinander fest halten. Soll ich loslassen? Oder entsteht dadurch, dass wir gerade zusammen sind, eine Bedeutung, die nicht einmal der Ozean löschen kann? Ich weiss es nicht, doch meine Lippen und Hände pulsieren vor Wärme. Sonst ist alles taub, ich kann nicht denken. Als die Wellen uns ganz umschließen, gibt es keine Grenze mehr zwischen uns, für eine Sekunde sind wir wie der Ozean. Kalt, warm, unendlich und vereint.

Bonnie Pink Ocean

Die Sonne schaut durch einen Riss in den Wolken.
Unter der Sonne frag ich mich, wieso die Menschen lügen.
Die Eifersucht trübt mein Herz ein.
Fache das Feuer bitte nicht noch weiter an.
Je mehr ich darüber nachdenke, umso grausamer werde ich.

When I hold you in my arms
All the secrets are revealed
When I hold you in my arms
It’s warm ’n‘ cold
Like the ocean

Ein Surfer beobachtet das Fließen des Salzes.
Wieso tun die Menschen so verrückte Dinge,
so als hättet ihr nichts zu verlieren.
Die Dinge, die du sagtest, um deine Einsamkeit zu verbergen, diese verborgenen Dinge.
Bis zum Morgen hielten wir uns fester, als wir es uns je hätten vorstellen können.

When I hold you in my arms
All the secrets are revealed
When I hold you in my arms
It’s warm ’n‘ cold
Like the ocean

When I hold you in my arms
I feel torn and relieved
When I hold you in my arms
It’s warm ’n‘ cold like the ocean
Like the ocean
Like the ocean
It’s warm ’n‘ cold like the ocean

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