Meditation und Grillhähnchen

Liebes Tagebuch, heute war wieder ein ereignisreicher Tag, teilweise fällt es mir schon schwer in Ruhe Luft zu holen, was ich aber gerade genieße. Mittags ging es mit meiner taiwanesischen (wenn sich die taiwanesische Politik weiter so entwickelt, bald chinesischen) Kommilitonin Tzu-Yu zum Ekô-Haus, ein buddhistischer Tempel der japanischen Gemeinde in Düsseldorf. Tatsächlich ist er nicht allzu groß, aber als wir in den Hauptraum des Tempels gingen, war die Ruhe doch durchdringend und auch sehr beruhigend. Ich kann Tzu-Yu gut verstehen, wenn sie in letzter Zeit so oft zur meditativen Besinnung gerade diesen Ort besuchte. Kaum hatten wir diesen wunderschönen Ort der Ruhe und Besinnlichkeit verlassen, wollte Tzu-Yu Grillhähnchen, also sind wir mit hungrigen Mägen zum Grillhähnchen-Abi, der uns für 3 Euro seine heiße Ware überließ.

Nach den anschließenden Uni-Vergnügungen (von 16 bis 20 Uhr…) machte ich mich auf zu meinem Lieblingskoch Iwan, der mir, gegen meine fachkundige Hilfe beim Beamtendeutsch, wieder mal so gutes Essen machte, dass ich fast weinen wollte. Am Ende kam es zum Thema des Auslandsjahr und an welche Uni wir gehen wollten. Ich ermutigte ihn sich doch zu bewerben, auch wenn seine Chancen nicht so hoch sein sollten. Letzten Endes war es dann so, dass mein Traum nach Osaka zu gehen, leichte Risse bekam und Okinawa immer reizvoller wurde.

Wieso? „Mann, in Okinawa sind 25 Grad schon kalt.“ (Zitat Iwan) Ich stellte mir immer mehr vor, wie ich mit Iwan chillend (kaltes Bier und Snacks in ner Kühlbox) und meiner Gitarre in der Hand entspannte Tage am Strand verbringen könnte. Nur chillen, ab und zu mal ein bisschen ins Japanisch-Buch schauen, um was neues zu lernen, aber sonst würde ich mir die Sonne auf den (durch vermehrten Matratzensport) durchtrainierten Bauch scheinen lassen und vielleicht sogar eine hübsche Okinawa-Frau heiraten, die mich in meinem gechillten Lebensentwurf vollends durch eine eigene Vollzeitbeschäftigung unterstützen würde. Verflucht, wenn ich in die Kälte Düsseldorfs hinaustrete, wünsche ich mir ein Jahr in Okinawa. Aber ob es da wohl Grillhähnchen gibt?

Zum Abschluss noch ein sehr schönes Bild einer Freundin.

shiroi jou

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Eine Antwort to “Meditation und Grillhähnchen”

  1. morbiderengel Says:

    Ich kann das Bild nicht sehen.
    Aber ansonsten weiter so, schön das freie Leben genießen, hab ich in deinem Alter auch noch gemacht 😀

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