Stress

Nun ja, was soll man machen? Das 5. Semester bietet mir einen ziemlich entspannten Stundenplan, die Pflichtstunden sind weniger geworden, zugleich ist das Arbeitspensum für die jeweiligen Kurse wesentlich mehr geworden. Das zeigt sich allein daran, dass ich für Japanisch ein Referat über meine Heimatstadt machen soll, dann noch ein Referat über den Stalin-Terror in der Ukraine (mit Bezug auf die Deutschen).

Viel mehr verheizt mich allerdings das Pensum, dass ich für das Geschichtsprojekt „Familie in Düsseldorf“ erledigen darf, demnächst geht es öfter mal ins Archiv des katholischen Jugendverbands, um ein wenig was über die Geschlechterbild des jungen Mannes bzw. Jungens herauszufinden. Problematisch ist nur, dass ich die Zeit von 1850 an bearbeite, die Quellen allerdings nur 30 von 80 Jahren abdecken können. Dann kommt noch ein Projekt für mein Projektmodul in der Japanologie, was allerdings wirklich viel Spaß macht. Wieder geht es um Gender-Differenzen im Zusammenhang mit kulturell-ethnischen Differenzen (bezüglich Afro-Amerikanern in Japan), die anhand von zwei Beispielen der japanischen Populärkultur aufgearbeitet werden sollen. In meinem Falle sind die Beispiele „Bedtime Eyes“ (Roman) von Yamada Amy und „Blues Harp“ (Film) von Takashi Miike Hauptuntersuchungsgegenstand.
Im Endeffekt muss ich einen Großteil der Arbeit jetzt in nächster Zeit erledigen, damit ich alles unter einen Hut bekomme.

Zeit das Leben zu genießen, gäbe es am Wochenende. Freitag ist Japan-Party, für mich natürlich ein Pflichttermin, da ich (im Gegensatz zu vielen anderen Japanologie-Studenten) ein ausgelassenes und lebensfrohes Kerlchen bin. Samstag muss ich dann eventuell die Frau, die ich auf der Party abgeschleppt habe (oder Evgeny) aus meiner Wohnung schmeißen, weil sich die ehrenwerten Eltern meiner erbarmen und zu Besuch kommen. Samstag Abend haben sich dann die Sozialschnorrer Maike und Paul angekündigt (schon wieder saufen…) und Sonntag hab ich dann mein Japanisch-Tandem mit Yuki-san (wohl der einzige wirklich entspannende Termin an diesem Wochenende).
Dann sollte ich mich wohl nicht wundern, wenn ich nachts nicht mehr durchschlafe oder um 3 Uhr nachts Probleme beim Einschlafen habe…

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Eine Antwort to “Stress”

  1. Neeltje Says:

    Klingt nach heißen Tagen. 😛 Aber ja, der größte Stress ist meist der, den man sich selber auferlegt, ich kenn das nur zu gut. 😛
    Grüße aus Japan!

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