Karamell am Valentinstag

„to fall in love“, ich finde, dass dieser Ausdruck der vielleicht schönste der englischen Sprache ist. Denn bei uns ist es scheinbar wirklich ein Fallen. Das Hineinfallen in die Liebe ist ein langer, zäher Prozess und manchmal denke ich, dass es wie heißes Karamell ist. So süß und zäh. Die Frage, ob ich irgendwann zu Ende gefallen bin, interessiert mich nicht. Ich genieße das Jetzt, ein Gefühl des Schwebens und der Freiheit von jeglichem Zwang. Was bringt es einem Menschen von der fernen Zukunft zu träumen, wenn er nicht mal erkennen kann, welch ein wahr gewordener Traum die Realität sein kann. Manchmal denke ich dann, dass ich selbst wie Karamell bin. Aber nicht heiß, sondern einfach ein harter Klumpen. Nur wenn ich deine Worte höre, ist es, als würde dieser Klumpen auf deinen Worten, auf deiner Zunge sanft dahinschmelzen und seine ganze Süße entfalten. Ich weiss nicht, bin ich vielleicht schon in die Liebe gefallen? Vielleicht ist alles nur ein süßer Traum, den ich träume, weil ich mir den Magen mit zu vielen deiner Karamells verdorben habe.

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