Auslandsbafög und Bafög im Masterstudium

Ich war mittelmäßig überrascht, als das Bafög-Amt mir gestern eröffnete, dass ich als Master-Student, der ein Jahr im Ausland ist, nicht etwa wegen des Auslandjahres ein Jahr mehr InlandsBafög beziehen könnte. Bisher war ich nämlich davon ausgegangen, dass ich ein Jahr Auslandsbafög bekommen würde und dann (da ich ja Urlaubssemester in Deutschland habe, also ein besonderer und begründeter Fall für die Unterbrechung des Inlandsstudiums vorliegt) noch die regulären zwei Jahre Inlandsbafög. Aber nein! Ein Jahr Auslandsbafög und dann ein Jahr Inlandsbafög, schließlich wird der Master nicht länger als zwei Jahre gefördert. Meiner Ansicht nach ist das Auslandsjahr aber für mein Studium unerlässlich. Die nette Frau meinte nur, dass sie halt sehen müssten, ob sie mich nach der Rückkehr zwei oder doch nur ein Jahr fördern würden. Ich hätte allerdings für das letzte Jahr Anspruch auf einen DAKA-Kredit, der zinslos und für Leute kurz vor ihrem Abschluss zur Verfügung steht, aber ob ich wirklich noch mal auf meine 10 000 Euro Bafög-Schulden 7200 Euro DAKA-Schulden brauche, weiss ich nicht.

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4 Antworten to “Auslandsbafög und Bafög im Masterstudium”

  1. Leander Says:

    Tja, Adam, Vater Staat hat im Moment nur Geld für Banken und Leute die Autos verschrotten übrig. Ist doch klar das sowas überflüssiges wie Bildung dann nicht weiter finanziert wird. Was will man auch damit?
    Aber normalerweise haben die Master-Studenten doch ne Anstellung an der Uni, also wissenschaftliche Mitarbeiter oder sowas. Ist bei uns zumindest so. Kannst ja Übungsleiter werden^^

  2. Peter Says:

    Bildung hat mit den besten ROI, denn man sich vorstellen kann.

    Das dauert nur immer so lang.

    Und da nicht nur die jetzt wegen ihrer Boni vielgescholtenen Manager v.A. kurzfristig denken, sondern auch die Politiker und das tumbe Wahlvieh, wird da eben nichts draus.

    Aber Herr Dave, verzweifeln Sie nicht, auch wenn’s Ihnen momentan vermutlich ein bisschen viel ist, Nebenkosten und jetzt das und so… Kopf in den Sand stecken hilft auch nicht weiter.

  3. Leander Says:

    Vor allem, weils in Düsseldorf nicht wirklich viel Sand gibt. Bei euch aber, oder? Ich finde wir machen ne Tour nach Kiel zum kollektiven Kopf-in-den-Sand-stecken.

  4. Anti Says:

    Sand in den Kopf stecken? o_O Bin dabei 😀

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