Der Pole in dir

Erstaunlicherweise war heute mein Masterchief noch bei der Arbeit, obwohl er an dem Tag eigentlich nicht Schicht hatte und sprach mich dann gleich zu Beginn auf etwas sehr Unangenehmes an. Als ich letzte Woche mit der anderen studentischen Hilfskraft zusammen Schicht hatte, fehlte am Ende das Delivery-Geld bei der Endabrechnung in der Firmenzentrale. Heißt: die Kohle wurde geklaut oder hat sich in Luft aufgelöst. Da ich für mich ein absolut reines Gewissen habe (die 4 Euro Trinkgeld waren für mich an dem Tag schon wie Weihnachten) und das nicht im Daumschen Sinne und ich der anderen Mitarbeiterin nen Diebstahl auch nicht zutraue, ist das Geld wohl wirklich im Nichts verschwunden, weil wir zu hektisch und schlampig gearbeitet haben. Kurzzeitig dachte ich schon, dass ich unterbewusst am letzten Montag zum stereotypen Polen mutiert bin (so Hulk-mäßig), tatsächlich finden sich für letzte Woche keine Puffbesuche, keine Champagnerrechnungen, geschweige denn Lokalrunden, die ich auf einer Feier zu meinen Ehren geschmissen haben könnte.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: