Deutschland schafft sich ab und der Wutbürger kann es nicht aufhalten

Jakob Augstein schreib in seiner Kolumne für Spiegel Online über das Sarrazin-Phänomen folgendes:

Worüber empört sich der Deutsche?

„Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen.“

Worüber empört sich der Franzose? Über

„diese Gesellschaft der rechtlosen Ausländer, der Abschiebungen und des Generalverdachts gegenüber den Einwanderern, (…) diese Gesellschaft, in der die Renten unsicher werden, der Sozialstaat abgebaut wird und die Medien in den Händen der Reichen liegen, alles Sachen, die wir niemals akzeptiert hätten, wenn wir die wahren Erben der Résistance wären“.

Dieser Vergleich bildet den Kern der Kolumne des Autors. Während in Deutschland ein Buch über/gegen Ausländer zum Verkaufsschlager wird, ist in Frankreich genau das Gegenteil der Fall. Empörung bildet das zentrale Motive beider Werke. Im Falle des französischen Buchs von Stéphane Hessels ist diese Empörung allerdings positiver Natur. Der französische Wutbürger ist ein Positivum. Der deutsche Wutbürger ein Reaktionär. Vor kurzem wurde an Platz 2 der Wahl zum Unwort des Jahres das Wort „Integrationsverweigerer“ gewählt. Was genau soll das heißen? Der Wutbürger ist das Wort des Jahres und der „Integrationsverweigerer“ Platz 2 der Wahl zum Unwort des Jahres. Zwischen beiden Wörtern gibt es einen Zusammenhang. Der Wutbürger, der sich über die staatliche Bevormundung und gegen Ausländer empört, zeigt damit nur, dass Deutschland sich wirklich abschafft…und das ist auch gut so.

Deutschland. Was ist das eigentlich? Eine Nation, die seit nicht mal 150 Jahren Bestand hat. Ein Land, in dem Politiker Wörter wie „Integrationsverweigerer“, „christlich-jüdische Wertegemeinschaft“ und „abendländische Leitkultur“ in den Mund nehmen als wäre nichts dabei. Betrachtet man diese Wortwahl muss man zum Schluss kommen, dass die Politiker die besseren Wutbürger sind.

Wort 1: Der Integrationsverweigerer

Schmeißen wir die Leute aus Deutschland, wenn sie kein Deutsch lernen wollen und sich auch ansonsten nicht integrieren lassen! Unter diesem Motto wildert das politische Spektrum bei den Sarrazin-Wutbürgern. Die Wirklichkeit sieht aber so aus, dass gut integrierte, in Deutschland ausgebildete Studenten regelrecht aus dem Land gedrängt werden. Hinzu kommt, dass nicht mal die sogenannten Integrationswilligen in Wirklichkeit integriert werden können. Eine gute Assimilationspolitik sollte doch wenigstens dafür Sorge tragen, dass „Integrationskurse“ finanziell und personell gut ausgestattet sind. Meine lieben Politiker, so wird das doch nichts mit der deutschen Leitkultur. Ganz abgesehen davon, dass es absolut unabhängig vom Integrationsgrad der Person immer noch zu rassistischen, verallgemeinernden Feindbild-Konstrukten kommen wird. Denn Integration ist ein subjektiver Begriff. Sie lässt sich nicht messen, sondern nur bewerten. Ein Türke, der ausschließlich Deutsch beherrscht, hier aufgewachsen ist, aber jeden Tag sein Gebet gen Mekka verrichtet, wird auch weiterhin der böse Muslim sein. Zumindest in den Augen der Wutbürger, die Sarrazin bei Lesungen frenetisch feiern. Das Problem liegt in der Bedeutungskonstruktion an sich. „Der Deutsche“ steht „dem Muslim“ gegenüber. Als wäre die Welt immer noch so schwarz-weiß wie im Kalten Krieg wird von Kleidung, Religionsausübung und Kultur ausgehend der Feind konstruiert. Dabei ist es doch so wie folgendes Zitat verdeutlichen soll.

Bei der Analyse rassistischer und sexistischer Denk- und Handlungsmuster werden der herrschaftslegitimatorische Charakter und die Utilität der „biologischen Beschuldigung“ für die Profiteure offenkundig: „Die Unterlegenheit ist dem Kolonisierten, dem Schwarzen, der Frau ins Fleisch eingeschrieben…“, notiert Memmi kritisch; „Es ist ein Schicksal, und welches Schicksal wäre unabänderlicher als das der Biologie? Der Schwarze ist unwiderruflich schwarz, die Frau unwiderruflich Frau: Die Biologie ist in der Tat eine Abbildung der Schicksalhaftigkeit. Das Opfer des Rassisten war hierzu vorherbestimmt und dazu verdammt, es bis ans Ende aller Tage zu bleiben – welch bessere Garantie für die Privilegien gäbe es als die Ewigkeit? Auf diese Weise wird aus der gesellschaftlichen und zeitlichen Verabsolutierung eine metaphysische Gewißheit.“ (Die soziale Konstruktion des Anderen, Birgit Mütherich)

Der Wutbürger beschwert sich, dass Türken und Araber immer mehr Kinder in die Welt setzen? Verdammt noch mal, dann soll der Wutbürger selber halt mehr Kinder zeugen. Wo ist das Problem? Die Kinder kann er dann auf eine gute (weil ausländerfreie) Schule schicken und so zugleich den Sozialstaat, der durch das schmarotzende Ausländerpack ausgebeutet wird, durch die zukünftigen Beitragszahler retten. Sozialhilfe empfangende Ausländer sollen ausgewiesen werden? Natürlich, dann müssen wir aber auch die deutsche Hartz 4-Unterschicht nach Guantanamo schicken. Da soll es angeblich ja wieder ein paar freie Zellen geben. Der Wutbürger hängt längst einer Realität hinterher, in der jede fünfte deutsche Ehe einen Nichtdeutschen Partner beinhaltet. Willkommen in der Globalisierung oder eine Chance für die Internationalisierung Deutschlands, eine Chance für ein weltoffenes Deutschland, würde ich sagen. Der Wutbürger würde sagen: Die schleichende Islamisierung Deutschlands. Deutschland schafft sich ab.

2 Christlich-jüdische Wertegemeinschaft

Ein Volk, das 6 Millionen Juden durch Rassenwahn getrieben auf schlimmste Weise ermordet hat, erdreistet sich von einer christlich-jüdischen Wertegemeinschaft zu sprechen. Dabei dachte ich, dass die Wertevorstellungen, die wir haben nicht religiös begründet und exklusiv seien, sondern universell. Spricht man aber von einer christlich-jüdischen Wertegemeinschaft, so beinhaltet das Wert bereits einen exklusiven Anspruch. Europa und Amerika sind die Speerspitze der menschlichen Entwicklung. Fernando Coronil prägte hierfür den Begriff Okzidentalismus, der in Wirklichkeit nichts anderes ist als ein Ethnozentrismus der untersten Schublade. Die Selbstkonstruktion gegenüber dem Orient als fortschrittlich und modern zeigt sich dann beispielsweise auch, dass der Türkei bei ihrem Zugang zur EU nach wie vor Steine in den Weg gelegen werden, die unverhältnismäßig erscheinen mögen. „Der Türke“ kann eben nicht Teil der christlich-jüdischen Wertegemeinschaft sein, aber was passiert, wenn er zum Christentum überläuft? Nein, dann natürlich auch nicht. Selbst wenn der Fremde integriert ist und Teil der Wertegemeinschaft, so fehlt ihm eine Sache ganz sicher: Die Historizität. Es waren schließlich nicht die Vorfahren von Achmed aus Ankara, die die christlich-jüdische Wertegemeinschaft erkämpft haben. Nein, es waren die Revolutionäre der französischen Revolution, die Gründerväter der USA und wir, die Deutschen…ja? Was haben die Deutschen zur christlich-jüdischen Wertegemeinschaft beigetragen? Nicht viel. Wir waren zwar immer das Land der Dichter und Denker, zugleich aber auch ein Land ohne demokratische Tradition. Wir waren das Land der Schlächter von Abermillionen, ABER wir sind trotzdem Teil der christlich-jüdischen Wertegemeinschaft. Wenn es zu christlich-jüdischen Wertegemeinschaft gehört, Krieg in die Welt zu tragen und Andersartige zu hetzen oder gar zu vergasen, dann trete ich morgen zum Islam über.

3 Abendländische Leitkultur

Leitkultur…wenn irgendjemand festlegen könnte, was das denn sei, dann würde er dafür wahrscheinlich den Nobelpreis bekommen. Fakt ist, dass ein künstliches Konstrukt wie „Kultur“ an sich bereits kaum zu entflechten ist. In seiner ganzen Vielschichtigkeit und Pluralität kann man diese „Kultur“ gar nicht erfassen. Was dennoch erstaunlich ist, ist die Tatsache, dass sich Menschen über ihre Kultur identifizieren können. Der Mensch ist es gewohnt zu kategorisieren, eine Ideologie aufzubauen, der er folgen kann. Die größtmögliche Schnittmenge würde man das wohl nennen. Diese Identifizierung funktioniert aber nur über die Abgrenzung. Dafür bedarf eines Subjekts, von dem man sich abgrenzen kann. Im deutschen Fall die islamische Kultur, was auch immer das sein mag. Dadurch, dass „wir“ nicht so sind wie „die“, identifizieren wir uns. Indem wir Kategorien entwerfen, die der Realität nicht entsprechen, schaffen wir uns unsere Realität. Wir konstruieren was real ist, was die Wahrheit ist und wer „der Andere“ ist. Das wir uns eingrenzen, verlangt, dass wir andere ausgrenzen. Wer die Deutungshoheit über Sprache hat, hat die Macht über die Realität. Nicht Sein schafft Bewusstsein, sondern Bewusstsein schafft Sein. Hinzu kommt der Anspruch einer „Leitkultur“ zu leiten. Eine kulturelle Leitplanke, die verhindert, dass der Fremde von unserem Weg zum Glück abkommt. Für manche ist es Sicherheit, für Andere die Beschränkung der Freiheit.

Deutschland schafft sich also ab und das ist auch gut so. Wieso will man nicht, dass seine Kinder Türkisch und Arabisch lernen? Das sei doch Sache der Kinder. In einer westlich-aufgeklärten Gesellschaft gibt es keinen Ewigkeitsanspruch für Herrschaft. Die kulturellen Grenzen verschieben sich, wenn dem nicht so wäre, hätte es nie ein Deutschland gegeben. Den Status Quo erhalten, das will der Wutbürger, dabei ist die Quelle seiner Wut seine eigene Hilflosigkeit und der Fakt, dass er Veränderungen nicht aufhalten kann. Mag er nun auch noch so gewaltsam versuchen mit Sprache Bewusstsein zu konstruieren, Realität kann er zwar konstruieren, aber letzten Endes kann er nicht beeinflussen wieviel Kinder eine türkische Familie in die Welt setzt. Würde er das doch beeinflussen können, dann wäre das Ende der Demokratie gekommen. Deutschland wäre wieder zurück im Faschismus und die christlich-abendländische Wertegemeinschaft und die Universalität von Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit des persönlichen Glücks von Ethnie oder anderer physicher Besonderheiten wäre zerstört. Deutschland schafft sich ab und das macht Mut, denn noch gibt es etwas, was abgeschafft werden kann.

Advertisements

9 Antworten to “Deutschland schafft sich ab und der Wutbürger kann es nicht aufhalten”

  1. Katrin Says:

    Der Michel, respektive die Ursula werden es nicht begreifen. Die Verkaufszahlen dieses Buches zeugen von der doch nur oberflächlichen Re-Education nach dem Krieg. Rassedenken und der Glaube an die heiligen Gene sind vorhanden und mussten von diesem nicht sonderlich geschickten Buchhalter nur bedient werden. Zeit auszuwandern ….

  2. nobody Says:

    Als Antwort zu diesem hochgestochenen Geschwafel möchte
    ich eine ganz einfache Geschichte erzählen:

    Wir wohnen in einem kleinen Ort zwischen Köln und Bonn, und seit Jahren benutzen unsere Kinder Bus und Bahn für die tägliche Fahrt zur Schule.
    Seit Jahren sind wir es auch gewöhnt, dass sich unsere Kinder in Bus und Bahn von türkischen Rotzlöffeln anpöbeln, beschimpfen und beleidigen lassen müssen. Vorsichtige Versuche, sich zu wehren, führten zu weiteren Beschimpfungen als Nazi – dieses Mistpack kann zwar kaum Deutsch, aber sowas beherrschen sie meisterhaft.

    Kürzlich wurde unsere Tochter – 17 Jahre, groß, blond, gutsituiert, intelligent und bildhübsch – am hellichten Tag im Bahnhof unseres Ortes angepöbelt, mit Schnee- und Eisbällen malträtiert, danach in der voll besetzten Bahn als Schlampe, Hure und Nutte beleidigt und schließlich völlig grundlos angespuckt – angespuckt von einem Kanacken-Schwein, welches man früher als Ungeziefer vergast hätte.

    Das Kind war entsetzt von der Skrupellosigkeit, mit der ein solches Kanacken-Schwein vorgeht, und schockiert davon, mit welcher Hilflosigkeit man einem solchen Kanacken-Schwein ausgesetzt ist – und für uns als Eltern ist das Maß jetzt endgültig voll!

    Man braucht nicht Sarrazin zu lesen um zu sehen, wie
    heruntergekommen dieses Land inzwischen ist.

    Nobody
    (Dipl.-Ing.)

  3. adulto Says:

    Ich möchte mich ausdrücklich von der Ausdrucksweise „Kanackenschwein“, etc. distanzieren. Den Kommentar lasse ich als diskursiven Beitrag gerne gelten, da er sich selbst entlarvend auf das Niveau der harsch kritisierten „türkischen Rotzlöffel“ begibt.
    Das Problematische an dem Beispiel ist für mich ein Kausalzusammenhang, der zwischen einer „rassischen“ Unterschiedlichkeit und asozialem Verhalten konstruiert wird. In welcher Weise würden Sie reagieren, wenn die Kinder keine Türken oder Araber, sondern Deutsche wären? Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage möchte ich nicht bestreiten, allerdings ist für mich persönlich eine „Vergasung dieses Ungeziefers“ kein konstruktiver Lösungsansatz. Wenn Sie dennoch an der Unumstößlichkeit ihrer Einschätzung festhalten wollen, bitte ich Sie diese in dem öffentlichen Diskurs genauso zu formulieren.

  4. pm Says:

    nobody, was Ihnen/Ihrem Kind widerfahren ist, ist sicherlich höchst bedauerlich, aber insgesamt ist es wohl ein bedauerlicher Einzelfall. Es gibt genauso, und das bitte ich zu bedenken, bedauerliche Einzelfälle, in denen Ausländer oder Migranten, in ihrer Ausdrucksweise „Kanacken-Schweine, welche man früher als Ungeziefer vergast hätte“ – ein Bild welches historisch übrigens bestenfalls bedingt korrekt ist, wenn ich das anmerken darf – von wütenden, „deutschen“ Mobs ähnlich grundlos halbtot geschlagen wurden. Was in beiden bedauerlichen Einzelfällen allerdings wahrlich ein Problem darstellt, ist m.E. die (höchstwahrscheinlich, gesetzt den Fall, das Dritte anwesend waren) mangelnde Zivilcourage. Wäre Ihre, ich zitiere: „17 Jahre, groß, blond, gutsituiert, intelligent und bildhübsch“-Tochter etwa der Punk-Subkultur zugehörig, hätte ihr das gleiche auch von Neonazis oder gar Sarrazin-Begeisterten passieren können. Die Zivilisationsdecke in diesem Land ist dünn, die Infrastruktur verrottet, ja. Aber das liegt nicht an aggressiven Ausländern/Migranten, nicht an prügelnden intoleranten Ultrarechten, das liegt an uns Allen, die wir zu wenig Zivilcourage aufbieten, die wir zu sehr uns schwachsinnige, alternativlose Projekte gefallen lassen, die dieses Land langfristig nur ruinieren können.

  5. Anti Says:

    Adamu, waren Wutbürger nicht andere als die Sarrazin-Anhänger?
    Ich dachte jetzt, dass das die sind, die momentan bei jeder Gelegenheit demonstrieren, also die Stuttgart21 Gegner und die ganzen Leute die letztens den Castor aufgehalten haben? Also wütende Bürger, die sich gegen den Staat auflehnen? Hab da bisher keinen Zusammenhang zur Intergrationsdebatte gesehen…

  6. pm Says:

    @Anti: Eigentlich ja. Aber die Sarrazenen kann man auch als Wutbürger sehen, versprühen Sie doch eine blinde Wut – wobei letztlich sicherlich Angstbürger passender wäre – oder Wurstbürger.

  7. Anti Says:

    Dummbürger find ich ganz treffend für die…

  8. adulto Says:

    In dem Artikel wurde Stuttgart 21 und die Integrationsdebatte zusammengenommen. Der Mann, der den Terminus letztes Jahr im Spiegel prägte, sah da einen Zusammenhang. Wobei meiner Ansicht nach der Protest in Stuttgart legitimer ist als Rassismus. Aber naja, im Endeffekt geht es den Wutbürgern einfach um den Erhalt des Status Quo und um absoluten gesellschaftlichen Stillstand. Die „Kanackenschweine“ passen da natürlich nicht ins Bild. 😉

  9. leanderc Says:

    Ich dachte eigentlich auch das der Wutbürger eher positiv zu sehen ist und die im herrschaftstreuen Deutschland endlich auf die Straße gehenden Leute bezeichnet (z.B. S21), die nicht aus dem grünen/linken Bereich kommen. Den Zusammenhang mit den Sarrazin-Nazis hab ich bisher nicht gesehen. Daher auch Wort und nicht Unwort des Jahres.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: