Das Leben eines Sushi-Fahrers

Samstag ging wieder alles den Bach runter. Beim Ausliefern zur Zweigstelle im Hauptbahnhof ging mir wieder Reis kaputt. Mit dem Stress von weiteren 5 Lieferungen im Nacken, vergass ich natürlich alles und spurtete los. Folge: Ärger vom Chef. Dann waren da noch die 5 Lieferungen, die ich relativ gut noch ausgeliefert bekam. Allerdings warteten als ich zurückkehrte bereits fünf weitere Lieferungen auf mich. Lustigerweise war ich dann 3 Mal schon über ne Stunde zu spät…Manchmal kann man sich bei der Arbeit echt den Arsch abfahren und wird dann noch vom Kunden fertiggemacht. Im Augenblick muss ich diese Arbeit noch machen, da ich Geld für meinen zweiwöchigen Okinawa-Urlaub brauche, aber Gott weiss, dass ich keine Lust habe ganz Düsseldorf (Einzugsgebiet geht über Düsseldorf hinaus) zu beliefern und dann doch einen recht geringen Lohn für den ganzen Stress zu bekommen. Früher hat’s noch Spaß gemacht, aber mittlerweile ist das Verhältnis zu den Kollegen sowieso nicht mehr vorhanden. Dass ich Japanisch reden kann, spielt eigentlich keine Rolle mehr. Irgendwohin eingeladen werde ich sowieso nicht mehr. Wenn ich mir dann teilweise andere Jobs ansehe, wo Japanisch-Kenntnisse gebraucht werden und die mit 11 Euro die Stunde vergütet werden. Da wird einem die jetzige Situation umso unangenehmer. Im nächsten Semester muss ich eigentlich nicht mehr arbeiten. Zeit für einen Urlaub in Okinawa habe ich auch nicht. Büffeln ist angesagt. Vielleicht finde ich ja etwas, das wenigstens für meine Zukunft irgendeinen Sinn macht. Raus umkippen macht eifnfach keinen Spaß.

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Eine Antwort to “Das Leben eines Sushi-Fahrers”

  1. Patrick Says:

    Fahre zwar kein Sushi kann aber irgendwie spricht es einem aus der Seele.^^

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